Liebe Windenerinnen und Windener,
die weltweiten Entwicklungen dieses Jahres haben uns erneut gezeigt, wie fragil Frieden, Wohlstand und gesellschaftliche Stabilität sind. Konflikte, Krisen und Unsicherheiten berühren uns im Alltag stärker, als wir es uns wünschen. Auch in Deutschland spüren wir die Folgen – wirtschaftlich, sozial und im Miteinander.
Die wirtschaftlichen Spielräume der Gemeinden werden immer enger, während die Anforderungen von Bund und Land stetig zunehmen. Das merken wir gerade bei der KITA Finanzierung. Deshalb war es wichtig, dass wir mit unserem Doppelhaushalt 2025/26 wieder die notwendige Beinfreiheit erhalten haben, um eigenständig zu handeln und frei zu entscheiden. Gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Verwaltung arbeiten wir an unseren sehr wichtigen Projekten, die wir dieses Jahr auf die Schiene gesetzt haben:
• KiTa-Ausbau und -Erweiterung
• Umsetzung des Starkregenkonzepts
• Sanierung des Bürgerhauses
• Erneuerung des alten Spielplatzes und des Brunnenplatzes
Die zeitnahe Fertigstellung unseres Neubaugebiets „In den Kirschgärten“ hat für uns höchste Priorität. Der Verkauf der Grundstücke ist von großer Wichtigkeit für unsere weiteren Planungen. Deshalb bin ich sehr froh, dass sich der Verkauf in den vergangenen Monaten positiv entwickelt hat. Der fertiggestellte Kirchweg ist sehr gelungen.
Neben diesen großen Projekten konnten wir in diesem Jahr weitere wichtige Themen umsetzen. Wesentliche Punkte aus unserer Verkehrsbefragung, wie z.B. Tempo 30 sowie die Anpassung der Parkbuchten, sind mittlerweile genehmigt. Hier warten wir jetzt auf die behördliche Umsetzung.
Besonders freut es mich, dass das Hoflädle weiter betrieben wird. Was wir dafür tun konnten, haben wir auch gemacht. Unsere Homepage ist an den Start gegangen und sehr gelungen. Ich würde mich freuen, wenn die Vereine davon regen Gebrauch machen würden. Zur weiteren zielgerichteten Digitalisierung haben wir noch interessante Ideen, die wir im kommenden Jahr prüfen werden.
Nicht zufriedenstellend ist die Parksituation am Bahnhof. In Zeiten leerer Kassen wird es schwierig sein, gute Lösungen zu finden. Hier führen wir gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Gespräche mit dem Kreis und der Bahn.
Nicht alles ist optimal gelaufen oder konnte umgesetzt werden. Verwaltungsrechtliche Prozesse sind teilweise sehr langwierig und komplex. Das merken wir immer wieder: Die notwendigen Änderungen im Flächennutzungsplan für die zweite große PV-Anlage wurde von der Metropolregion Rhein Neckar nicht genehmigt. Damit sind weitere Planungen hinfällig.
Was haben wir 2026 zusätzlich auf unserer Agenda?
Immobilien:
Hier wollen wir den Schwanen zur Ausschreibung bringen, unter Berücksichtigung unseres Projektes Wohnpunkt RLP, das in die 2. Phase geht. Auch werden wir den Standort für das notwendige neue Feuerwehrhaus festlegen.
Überarbeitung der Altortbebauung:
Änderungen der bestehenden Planung sollen mit Augenmaß erfolgen und auf die heutigen Bedürfnisse ausgerichtet sein.
Kommunale Wärmeplanung:
Machbarkeitsstudie für eine mögliche Fernwärmeversorgung für den Altortbereich.
Ein besonderes Anliegen ist uns auch, weitere notwendige Investitionen in unseren Immobilien vorzunehmen, sei es die Ausstattung im Bürgerhaus oder auch in unserer Leichenhalle, was z.B. die Akustik außerhalb der Halle angeht.
Viele Themen für unser Winden. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns jetzt auf eine gute Umsetzung konzentrieren. Das wird uns auch gelingen, weil wir in Winden zusammenstehen und ein großes Engagement der Bürgerinnen und Bürger haben.
Sei es in den Vereinen bei den vielen Helferinnen und Helfern bei den Festen oder auch im persönlichen Einsatz z.B. beim Bäume gießen oder Beete pflegen. Einen herzlichen Dank dafür.
Besonders stolz bin ich auf die große Anzahl von Spenden und Zuwendungen für unser Dorf. Im Jahr 2025 wurden ca. 2.500 € für Heimatpflege und Brauchtum gespendet. Das ist einfach großartig!
Wir, die Gemeindeführung, bedanken uns bei ALLEN für die Unterstützung im Jahr 2025, Ein Dank geht an die Mitarbeitenden der Ortsgemeinde und der Verbandsgemeindeverwaltung und die Mitglieder des Gemeinderates.
Besonderen Dank an unsere Winnemer Feuerwehr für das große Engagement und an unsere Vereine. Sie sind das Rückgrat unserer Dorfgemeinschaft.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes Weihnachtsfest, ein Fest, das von Liebe und Hoffnung kündet. Hoffen wir gemeinsam, dass im kommenden Jahr die weltweiten Krisen und Feindseligkeiten abnehmen werden.
Frohe Weihnachten und ein gutes und gesundes 2026 !
Euer/Ihr
Stefan Moschko Thorsten Pollatz Nadja Renz Jörn Stelzner
Ortsbürgermeister 1, Beigeordneter Beigeordnete Beigeordneter