Geschichte

1253
Bodenfunde

Bei Bauarbeiten in Winden wurden Bodenfunde aus vorrömischer und römischer Zeit verzeichnet, die auf frühe Ansiedlungen im heutigen Gemarkungsgebiet schließen lassen. Die erste urkundliche Erwähnung datiert jedoch aus dem Jahr 1253, dabei werden die Ritter von Scharfeneck als Besitzer genannt. 1259 ist die Existenz einer Pfarrkirche aktenkundig.

1605
Dreißigjähriger Krieg

1605 wohnen in 42 Haushalten 230 Personen. Die Wirren des Dreißigjährigen Krieges sorgten dafür, dass der Ort zur Mitte des 17. Jahrhunderts nahezu entvölkert war. 

1739
18. Jahrhundert

1739 erreicht Winden wieder die Einwohnerzahl von vor dem großen Krieg. 1791 werden 75 Familien gezählt (etwa 400 Personen). Die Zunahme der Bevölkerung ist vor allem auf die Zuwanderung von französischen Hugenotten zurückzuführen, die über die Schweiz in die Pfalz kamen. 1792 ersucht Winden um die Aufnahme in die französische Republik und wird dem Departement Niederrhein zugeordnet.

1816
Königreich Bayern

1816 wird Winden nach den Beschlüssen des Wiener Kongress Teil des Königreiches Bayern.

1854
Anbindung an Maximiliansbahn

Erst die Anbindung an die Maximiliansbahn 1854 - 1855 mit dem Bahnknoten Winden sorgte für eine erhebliche Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen im Dorf.

1918
Ende des ersten Weltkrieges

1918 besetzen französische Truppen den Ort.

ab 1938
Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg

Der Bau des Westwalls ab 1938 bringt Winden und seinem Bahnhof turbulente Jahre. Im Dezember 1944 wird Winden evakuiert. Die Bevölkerung flieht bis nach Franken. Am 23. März 1945 ziehen amerikanische Truppen, von Bad Bergzabern kommend, ein. Ihnen folgen französische Truppen, die Winden besetzen. Die Sachschäden durch Kriegseinwirkungen im Dorf sind gering. 

1949
Rheinland-Pfalz

Mit dem Ende des 2. Weltkrieges und den damit verbundenen Veränderungen der politischen Verwaltungsstrukturen in der jungen Bundesrepublik Deutschland gehört Winden seit 1949 zum Bundesland Rheinland-Pfalz. Die Entwicklung des Ortes vom rein landwirtschaftlich geprägten Dorf zur Wohngemeinde beginnt.

seit 1949
Strukturwandel

Die Entwicklung neuer Baugebiete "Im Glockenzehnten" (1960), "Im Rosengarten" (1972), "Links am Kandeler Weg" (1980) und "Nachtweide" (1996) werden erschlossen.  Der Bau der Autobahn A65 gegen Ende der 1970er Jahre sorgte für eine erhebliche Erleichterung für die Erwerbstätigen, die beispielsweise ins nahe gelegene Wörth oder nach Ludwigshafen zu ihren Arbeitsplätzen pendeln. 1987 wohnen 783 Personen in Winden.

2000
21. Jahrhundert

im Jahr 2000 wird der tausendste Einwohner registriert. 2003 feiert Winden die 750. Wiederkehr der ersturkundlichen Erwähnung.  2007 wird das Baugebiet "Am Bahnhof" erschlossen. Stand April 2025 haben 1.144 Personen ihren Wohnsitz in Winden.

Wappen Winden mit goldenem Löwe und Rauten blau
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